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Entwicklung und gesetzliche
Grundlagen der Gesundheitsförderung

Gesundheitsförderung in Deutschland

Die WHO hat in Wechselwirkung mit der EU die Entwicklung der Gesundheitsförderung in Deutschland maßgeblich beeinflusst. Die Ottawa-Charta von 1986 und die internationalen Konferenzen zur Gesundheitsförderung bilden die Richtschnur auch für die deutsche Gesundheitsförderungspolitik. Die Amtssprache der Gesundheitsförderung ist Englisch. Entsprechend den heterogenen Interessenlagen der staatlichen und nicht staatlichen Organisationen hat es in den vergangenen Jahrzehnten sehr wechselhafte Konjunkturen der Gesundheitsförderung in Deutschland gegeben.

Das Spannungsverhältnis ist dabei im Wesentlichen durch drei Faktoren geprägt:

Seit der Verabschiedung der Ottawa- Charta (1986) ist das Thema Gesundheitsförderung trotz vieler Widerstände in alle gesellschaftlichen Bereiche und in die drei Sektoren des deutschen Gesundheitssystems (vgl. Abb. 3) vorgedrungen. Derzeit finden sich Vorgaben für die nicht medizinische Primärprävention, die betriebliche Gesundheitsförderung und den Setting-Ansatz im Krankenversicherungsrecht des § 20 SGB V.

Im Folgenden werden die Entwicklungen der Gesundheitsförderung jeweils auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene dargestellt.

Abb. 3: Prävention und Gesundheitsförderung als intersektorales Querschnittsthema (mod. nach Hartmann et al. 2012)
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