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Methoden der Gesundheitsförderung
 

Arbeitsunfähigkeitsdaten

Die Arbeitsunfähigkeitsdaten (AU-Daten) der Krankenkassen können für betriebliche, branchen- und berufsgruppenbezogene Gesundheitsberichte genutzt werden. Die gesetzlichen Krankenkassen mit traditionell starker Anbindung an die Arbeitswelt veröffentlichen dazu Berichte seit über 30 Jahren. Die AU-Daten sind ein Teil der Routinedaten, die durch die Krankenversicherungen beziehungsweise Kassenärztlichen Vereinigungen zur Verfügung gestellt werden können.

Bewertung für die gesundheitsfördernde Hochschule | Die Auswertung von AU-Daten als Instrument der Gesundheitsförderung ist für die Hochschule nur zum Teil nutzbar. Zum einen ist die Auswertung der AU-Daten vor allem eine Methode betrieblicher Gesundheitsförderung. Das heißt, an Hochschulen wird eine zentrale Statusgruppe, die der Studierenden, nicht berücksichtigt. Die Statusgruppe der privat versicherten Beamten kann ebenfalls darüber nicht erfasst werden. Zum anderen ist es schwierig, Daten unterschiedlicher Krankenkassen zusammenzuführen. Dennoch kann die Auswertung der AU-Daten in Kombination mit anderen Erhebungsinstrumenten, zum Beispiel zur Erstellung eines Gesundheitsberichts, sinnvoll sein.


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