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Methoden der Gesundheitsförderung
 

Gefährdungsbeurteilung

Seit 1996, mit Inkrafttreten des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG), ist der Arbeitgeber verpflichtet, alle gesundheitsrelevanten Arbeitsbedingungen bezüglich einer möglichen Gefährdung zu beurteilen, zu dokumentieren und Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes daraus abzuleiten beziehungsweise durchzuführen und diese hinsichtlich ihrer Wirksamkeit zu überprüfen. Eine besondere Herausforderung stellen die Analyse und die Beurteilung der psychischen Belastungen am Arbeitsplatz dar. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat dazu im Jahr 2013 ein Handbuch herausgegeben (www.gefaehrdungsbeurteilung.de).

Bewertung für die gesundheitsfördernde Hochschule | Gefährdungsbeurteilungen sind als klassische Aufgabe des Arbeitsschutzes gesetzlich vorgeschrieben. Das Profil der dafür zuständigen Fachkraft für Arbeitssicherheit unterliegt seit einigen Jahren einem starken Wandel. Es ist davon auszugehen, dass von der Fachkraft für Arbeitssicherheit in Zukunft mehr und mehr Aufgaben des betrieblichen Gesundheitsmanagements übernommen werden. Dies entspricht auch der Ausrichtung des Arbeitsschutzgesetzes sowie der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA).


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