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Methoden der Gesundheitsförderung
 

Unfallstatistiken

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Studierenden einer Hochschule sind über die gesetzliche Unfallversicherung sowohl bei den Wegeunfällen als auch bei Unfällen am Arbeits- beziehungsweise Studienplatz abgesichert. In Bezug auf die verbeamteten Beschäftigten gibt es in den 16 Ländern unterschiedliche Regelungen. Die Unfallmeldungen werden mit zeitlicher Verzögerung von gut einem Jahr durch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) als Jahresbericht auf der Internetpräsenz (www.dguv.de) veröffentlicht. Dies erfolgt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Arbeitsunfallstatistik im öffentlichen Dienst. Für die 2,5 Millionen Studierenden wird dies unter der Rubrik Schülerunfallgeschehen dargestellt. Die Unfallkasse subsumiert unter dem Begriff „Schüler“ Kinder in Kindertageseinrichtungen und Tagespflege, Schüler und Schülerinnen sowie Studierende. Zusätzlich gibt es jährlich eine mehrseitige Überblicksinformation unter der Rubrik Hochschulunfälle.

Bewertung für die gesundheitsfördernde Hochschule | Die jährliche Unfallstatistik, die auf den Meldungen der jeweiligen Hochschule sowohl für die Studierenden als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beruht, ist unverzichtbar, um mögliche Schwachstellen aufzudecken und zielgerichtet Prävention zu betreiben. Neben der dezidierten Auswertung für die einzelne Hochschule ist ein Vergleich mit den Kennzahlen (Benchmarking) aller Hochschulen notwendig, um das Potenzial von Präventionsmaßnahmen zu erkennen. Dies gilt für die Wegeunfälle ebenso wie für die Berufskrankheiten sowie für die Unfälle am Arbeits- beziehungsweise Studienplatz. Zurzeit gibt es keine Erkenntnisse darüber, was die einzelnen Landesunfallkassen den Hochschulen von den gemeldeten Daten für Präventionsmaßnahmen zur Verfügung stellen. Unabhängig davon kann der Arbeitsschutz einer Hochschule die dahingehend erhobenen Daten für die interne Berichterstattung bereitstellen.

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