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Statusgruppen an Hochschulen
 

Einführung

Die Statusgruppen im Setting Hochschule umfassten Ende 2012 über drei Millionen Studierende und Beschäftigte. Die Beschäftigten setzen sich aus nichtwissenschaftlichem und wissenschaftlichem Personal zusammen und entsprechen einem Anteil von 20 Prozent. Die Studierenden bilden in der Regel 80 Prozent der Zielgruppe in einer Hochschule (vgl. Abb. 3). Die Professorinnen und Professoren werden anteilig am wissenschaftlichen Personal gesondert erfasst. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht umfangreiche Fachserien der jährlichen Entwicklung von Hochschulkennzahlen (www.destatis.de). Die Sonderrolle der verbeamteten beziehungsweise angestellten Professorinnen und Professoren sowie die anteilig hohe Anzahl Studierender geben Hochschulen eine einzigartige Organisationsstruktur. Darüber hinaus ist jede der 421 Hochschulen in Deutschland ein Unikat, mit weitgehend eigenständigen Teilbereichen wie Fakultäten, Fachbereichen beziehungsweise Instituten, die einen gemeinsamen Weg zur gesundheitsfördernden Hochschule finden müssen. Die heute vorliegenden Erkenntnisse in Bezug auf die vier Statusgruppen der Hochschulen resultieren aus zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen der letzten 15 Jahre. Die hohe Heterogenität und die Modernisierung der Hochschullandschaft sowie die starken Veränderungen in der Arbeitswelt insgesamt erschweren es, zu repräsentativen Aussagen zum Gesundheitsstatus der Hochschulmitglieder zu kommen. Im Folgenden sollen die Statusgruppen näher vorgestellt werden.

Abb. 1: Anzahl der Personen an Hochschulen in Deutschland, aufgeschlüsselt nach Statusgruppe, im Jahr 2011 (Statistisches Bundesamt 2012)
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