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Gesundheitliche Lage der Studierenden


Eine gute physische, seelische und soziale Gesundheit ist unerlässlich für den akademischen Erfolg von Studierenden. Doch wie ist es um die Gesundheit der Studierenden bestellt? Welche Faktoren beeinflussen die Gesundheit der Studierenden?  
Foto by: veynern, Quelle: Photocase  
Foto by: veynern  
Quelle: Photocase  

 

Eine gegen Ende der 80er Jahre erhobene Ost-West-Vergleichsuntersuchung des Deutschen Studentenwerkes weist darauf hin, dass ungefähr jeder zehnte Studierende von einer chronischen Krankheit betroffen ist. Auch die mentale Gesundheit lässt nach Angaben dieser Repräsentativerhebungen bei vielen Studierenden zu Wünschen übrig. Etwa 87% der Befragten gaben psychische Beschwerden an. Dass es sich dabei nicht nur um leichte vorübergehende Symptome handelt, zeigt eine Studie von Holm-Hadulla und Söder von 1997: Etwa 16% der Studierenden sind demzufolge von schweren psychischen Beeinträchtigungen betroffen.

 

Für die problematische gesundheitliche Lage der Studierenden sind mehrere Gründe möglich:

  1. Aufnahme und Abschluss des Studiums kann als ein kritisches Lebensereignis angesehen werden, welches mit erhöhtem Stress einhergeht
  2. Besonders die Übergangsphase des Studienbeginns ist durch ihren vulnerablen Charakter gekennzeichnet
  3. Ablösung vom Elternhaus/ Loslösung aus der bisherigen Umgebung
  4. Persönliche und berufliche Entwicklung
  5. Übernahme von neuen Rollenmodellen
  6. Bildung von engen Beziehungen zu Gleichaltrigen/ neue Kommunikationsformen
  7. Orientierungslosigkeit
 

Literatur zum Thema "Gesundheit von Studierenden" finden Sie auch in unserer Literaturdatenbank.

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letzte Aktualisierung: 21.06.2010